Was Sie vor dem Kauf einer Schermaschine wissen sollten!

Wofür brauchen Sie die Schermaschine?

Kurz gesagt: Sie brauchen eine Schermaschine, um Tieren mit längerem Fell die Haare zu scheren. Zum Einsatz kommt aber sie aber nicht nur bei Haustieren wie Hunden und Katzen, sondern auch bei Nutztieren, wie zum Beispiel Schafen.

Worauf Sie beim Kauf einer Schermaschine achten sollten!

Achten Sie darauf, eine Schermaschine zu kaufen, die für Ihr Tier geeignet ist. Je feiner die Haare des Tieres sind, desto feiner sollte auch die Zahnteilung sein. Um das Gehör Ihres Tieres zu schonen, empfiehlt sich ein Gerät, das keinen größeren Lärm verursacht. Auch starke Vibrationen können das Tier sehr anstrengen und sollten deshalb vermieden werden. Es empfiehlt sich folglich eine Maschine, die sowohl leise arbeitet als auch ohne stärkere Vibrationen auskommt. Auch das eigene Handgelenk kann beim Einsatz einer stark vibrierenden Schermaschine ermüden. Ebenfalls ist die Wärmeentwicklung zu berücksichtigen. Um die Lebensdauer zu verlängern, empfiehlt sich eine Schermaschine, die mit austauschbaren Aufsätzen arbeitet und problemlos nachgekauft werden können. Ein ausreichend langes Kabel, das den Zukauf eines Verlängerungskabels erspart, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil einer guten Schermaschine. Ein vorhandenes TÜV-Siegel spricht ebenfalls für die hohe Qualität einer Schermaschine.

Scheraufsätze beachten!

Durch die verschiedenen Scheraufsätze des Schermaschine können die Haare je nach Körperpartie unterschiedlich kurz geschoren werden, zum Beispiel am Bauch Ihres Hundes kürzer als am Schwanz. Für Landwirte oder Schäfer mit Schafzucht kann eine professionelle Schermaschine bares Geld bedeuten. Denn schließlich lässt sich die Schafwolle weiterverkaufen. Außerdem sparen Sie die Nutzer der Maschine in Zukunft das Geld für den Tierfriseur.

So pflegen Sie Ihre Schermaschine!

Technische Maschinen müssen gerenigt werden, damit sie ihre Funktionsfähigkeit behalten. Je nach Schermaschine gehört zur richtigen Pflege auch das Ölen des Scherkopfes. Manche Schermaschine sollte auch schon während einer längeren Scherdauer geölt werden. Feine Härchen, die sich im Scherkopf sammeln, sollten entfernt werden, um den Scherkopf nicht zu verstopfen und den Schervorgang Ihres Tieres nicht zu beeinträchtigen.

So nutzen Sie Ihre Schermaschine!

Verschmutzungen oder gar Sand, die sich im Fell des Tieres festgesetzt haben, können den Scherkopf stumpf machen. Daher ist es sinnvoll, das Fell Ihres Vierbeiners vor der Schur gründlich zu reinigen. Außerdem sollten Ringe während der Schur ausgezogen werden, um die Lautstärke der vibrierenden Schermaschine nicht zu erhöhen. Ihr tierischer Begleiter wird es Ihnen danken.

 

Nutzung einer Schermaschine erleichtert Erkennen von Parasiten!

Wenn der Hund von einem Parasiten befallen wird, ist schnelles Handeln gefragt. Das ist umso schwieriger als nicht nur die Krankheit an sich entdeckt werden muss, sondern auch der Parasit. Bei Floh-, Milben- oder Zeckenbefall kann sich der Parasit unter dem dichten Fell des Hundes gut verstecken. Ist das Fell könen die Parasiten leichter entdeckt werden. Dann ist freilich immer noch zwischen den verschiedenen Parasiten zu differenzieren. Die Bisse von Flöhen verursachen einen Juckreiz. Der Hund kratz und beißt sich – mehr noch als gewöhnlich. Die Haut kann sich entzünden. Auch können Flöhe Blut saugen und eine Blutarmut beim Hund bewirken. Leckt sich der Hund mehr als sonst, ist genaue Beobachtung angesagt.
Milben sind ebenfalls ein wiederkehrendes Problem für den Hund. Sie verursachen einen starken Juckreiz. Bei schwächerem Befall helfen zum Beispiel Spezialshampoos. Bei stärkerem Befall sollte der Tierarzt hinzugezogen werden. Sowohl Milben- als auch Flohbefall können zu Haarausfall beim Hund führen. Sind Milben und Flöhe noch „relativ“ harmlos, können Zeckenbisse ernstere Krankheiten verursachen. Dazu gehört zum Beispiel Fieber. Zeckensaison ist zwischen März und Oktober. Nach Spiaziergängen sollte das Hundefell gründlich untersucht werden, etwa mit einem besonderen Zeckenkamm. Eine weitere Parasitenart ist der Wurm, etwa der Fuchsbandwurm. Er kann zum Beispiel blutigen Durchfall verursachen oder zu einem schmerzempfindlichen Wurmbauch führen. Auch Juckreiz am After ist nichts ungewöhnliches.

Indem das Fell mit der Schermaschine kurz geschoren wird, können Parasiten leichter auf der Haut entdeckt werden.

Natürlicher Fellwechsel!

Nicht nur durch eine Schermaschine kann der Hund seine Haare verlieren. Durch den fetstehenden Lebenszyklus des Haares kommt es ganz natürlich zu einem Fellwechsel des Hundes – die Hunde haaren sich. Wenn das im Sommer der Fall ist, kommt das dem Hund natürlich entgegen, dann muss er nicht so schwitzen. Aber auch wenn das Haaren ungelegen kommt, ist das kein Grund zu verzweifeln, vielmehr ist das meist ganz natürlich. Wie sehr der Hund sich haart, ob viel oder wenig, ist unterschiedlich und abhängig von vielerlei Aspekten. Es hängt vom Alter des Hundes und der Rasse ab. Bei älteren Hunden kommt es in der Regel zu mehr Haarverlust als bei jungen. Da das Harren, wie angesprochen, meist ganz natürlich ist, kann der Fellwechsel guten Gewissens unterstützt werden. Das geschieht, indem man Hand an die Bürste anlegt und viel bürstet. Bürsten hat viele Vorteile. Dazu gehört unter anderem, dass das Fell sich nicht in der ganzen Wohnung verteilt, sondern am Ort des Bürstens bleibt – zum Beispiel im Bad, von wo die Haare leichter entsorgt werden können. Generell lassen sich durch das Bürsten Schmutz und Verfilzungen beseitigen. Da sich dort, wo Haare sprießen, auch Fett bildet, kann dieses durch das Bürsten besser im Fell verteilt werden. Allerdings sollte man es mit dem Bürsten auch nicht übertreiben. Das Haaren ist ein natürlicher Prozess, der sich im Laufe der Evolution herausgebildet hat. Durch das viele Bürsten kann er künstlich verlängert werden, was nicht zu empfehlen ist. Sollte dem Hund das Bürsten unangenehm sein, empfiehlt es sich, ihm ausreichend Leckerlis zur Verfügung zu stellen. Das Baden des Hundes empfiehlt sich ebenfalls, um losgelöste Haare aus dem Fell zu waschen. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass man durch die Nutzung einer Schermaschine dem natürlichen Fellwechsel zuvor kommen. Eine Schermaschine sorgt für eine glatte Schur des Fells und man braucht sich keine Sorgen mehr zu machen, dass der Hund in der ganzen Wohnung Haare verliert.

Ernährung bei Fellwechsel!

Problematisch ist es, wenn Stress oder Mangelerscheinungen des Vierbeiners für sein Haaren verantwortlich sind. Mangelerscheinungen können auf falsche Ernährung hindeuten. Dann sollte man kritisch prüfen, ob mit der Nahrung des Hundes etwas nicht stimmt. Futter das Eiweiß enthält empiehlt sich genauso wie ungesättigte Fettsäuren. Damit kann die Bildung von Keratin unterstützt werden. Man sollte allerdings auf eine ausgewogene Ernährung achten. Es macht keinen Sinn einseitig zu ernähren, da sich das negativ auf die Leber des Hundes auswirken kann.

Für Schermaschine geeignetes Fell.